Ergebnisse
Ganz knapp an der Medaille vorbei
Europameisterschaft auf Kreta vom 14.-21.03.2026
Eingestellt am 18.03.2026
(Sebastian Zwetzschke) Sechs Wochen nach dem Gewinn der Bronzemedaille in Genua, wollte Rudolf Schophaus auch bei den Europameisterschaften auf Kreta (Griechenland) eine gute Platzierung erkämpfen.
Doch die Auslosung sah zunächst nicht gut aus. Zum Auftakt ging es gegen seinen Angstgegner, dem vierten der Weltrangliste aus Dänemark. Doch Rudi war auf die gefährlichen Tritte seines Gegners gut eingestellt. Geschickt und beweglich manövrierte er sich stets in seine eigene Distanz und platzierte schnelle Angriffe. Durch dieses Stilmittel konnte er sowohl den Dänen als auch den folgenden Belgier in ihre Schranken weisen.
Im Halbfinale wartete der nächste Topplatzierte, der Weltranglisten fünfte aus Österreich. Auch gegen diesen Gegner tat sich der Apelerner in der Vergangenheit schwer. Doch die gute Form zeigte auch hiernach oben. So stand es am Ende der Kampfzeit 17:17. Leider hatte sein Kontrahent etwas mehr Glück. Denn er hatte seine hohen Wertungen in mehr Parts als Rudi. Darüber hinaus kam es zu einem schwerwiegenden Fehler seitens der Kampfrichter. Denn auf dem Scoreboard war ein Punkt mehr gelistet, als die Kampfrichter an Wertungen angezeigt wurden. Hier wurde der Apelerner klar um den Sieg betrogen.
Nicht viel besser lief es im Kampf um Bronze gegen einen Italiener. Zunächst gelang es Rudi sich einen kleinen Vorsprung zu erkämpfen, doch dieser wurde seitens seines Gegners egalisiert. Es blieb knapp bis zum Ende. Kurz vor Schluss erhielt der Italiener eine hohe Wertung, obwohl der Tritt gefangen wurde und im Anschluss von Rudi gekontert wurde. Leider wurde seitens des Bundestrainers keine Challenge genommen und auch die Kampfrichter überprüften diese Szene fälschlicherweise nicht. Zwei Fehleinschätzungen, wodurch die verdiente Medaille an diesem Tag verwehrt blieb. - Platz 5.
Sowohl Heimtrainer Sebastian Zwetzschke als auch Landestrainer René Worien verfolgten die Kämpfe per Livestream und waren sich einig: mit der Leistung kann es bei der Weltmeisterschaft im zweiten Halbjahr mit der Medaille klappen.
Zwetzschke: „Natürlich sind die Fehlentscheidungen und die dadurch ausgebliebene Medaille sehr bitter und enttäuschend für den Sportler. Aber die Leistung von Rudi heute war die beste der letzten drei Jahre. Darauf kann er sehr stolz sein. Und das sollte ihm Auftrieb geben, sich im Sommer erst den Titel bei den Deutschen Meisterschaften zu holen und im Anschuss auch bei den Weltmeisterschaften ganz vorne anzugreifen.“
Doch die Auslosung sah zunächst nicht gut aus. Zum Auftakt ging es gegen seinen Angstgegner, dem vierten der Weltrangliste aus Dänemark. Doch Rudi war auf die gefährlichen Tritte seines Gegners gut eingestellt. Geschickt und beweglich manövrierte er sich stets in seine eigene Distanz und platzierte schnelle Angriffe. Durch dieses Stilmittel konnte er sowohl den Dänen als auch den folgenden Belgier in ihre Schranken weisen.
Im Halbfinale wartete der nächste Topplatzierte, der Weltranglisten fünfte aus Österreich. Auch gegen diesen Gegner tat sich der Apelerner in der Vergangenheit schwer. Doch die gute Form zeigte auch hiernach oben. So stand es am Ende der Kampfzeit 17:17. Leider hatte sein Kontrahent etwas mehr Glück. Denn er hatte seine hohen Wertungen in mehr Parts als Rudi. Darüber hinaus kam es zu einem schwerwiegenden Fehler seitens der Kampfrichter. Denn auf dem Scoreboard war ein Punkt mehr gelistet, als die Kampfrichter an Wertungen angezeigt wurden. Hier wurde der Apelerner klar um den Sieg betrogen.
Nicht viel besser lief es im Kampf um Bronze gegen einen Italiener. Zunächst gelang es Rudi sich einen kleinen Vorsprung zu erkämpfen, doch dieser wurde seitens seines Gegners egalisiert. Es blieb knapp bis zum Ende. Kurz vor Schluss erhielt der Italiener eine hohe Wertung, obwohl der Tritt gefangen wurde und im Anschluss von Rudi gekontert wurde. Leider wurde seitens des Bundestrainers keine Challenge genommen und auch die Kampfrichter überprüften diese Szene fälschlicherweise nicht. Zwei Fehleinschätzungen, wodurch die verdiente Medaille an diesem Tag verwehrt blieb. - Platz 5.
Sowohl Heimtrainer Sebastian Zwetzschke als auch Landestrainer René Worien verfolgten die Kämpfe per Livestream und waren sich einig: mit der Leistung kann es bei der Weltmeisterschaft im zweiten Halbjahr mit der Medaille klappen.
Zwetzschke: „Natürlich sind die Fehlentscheidungen und die dadurch ausgebliebene Medaille sehr bitter und enttäuschend für den Sportler. Aber die Leistung von Rudi heute war die beste der letzten drei Jahre. Darauf kann er sehr stolz sein. Und das sollte ihm Auftrieb geben, sich im Sommer erst den Titel bei den Deutschen Meisterschaften zu holen und im Anschuss auch bei den Weltmeisterschaften ganz vorne anzugreifen.“
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